Präsentation von Rentschler auf der The Sixth Annual Bioprocessing Summit in Boston

19. September 2014 Präsentation von Rentschler auf der The Sixth Annual Bioprocessing Summit in Boston

Besondere Highlights der Konferenz in Boston

Vom 18. bis zum 22. August 2014 nahm Rentschler an der “The Sixth Annual Bioprocessing Summit” in Boston teil, die vom Cambridge Healthtech Institute organisiert wurde. Die Konferenz hatte mit 700+ Teilnehmern aus 31 Ländern eine Rekordbeteiligung. Die Besucher kamen sowohl von Small Biotechs als auch von Big Pharma Unternehmen und von Service Providern. Sie erlebten in Boston fünf Tage mit inspirierenden Präsentationen und praktischen Demonstrationen zu vielen aktuellen Herausforderungen im Bioprocessing.

Das Meeting umfasste 12 Konferenzprogramme in vier Gruppen von “Zellkultur & Zelllinienentwicklung” über “Formulierung & Downstream Processing”, „Analytik-Entwicklung & Qualität“ bis hin zu „Entwicklung von Next Generation Biologics“ wie Antikörper-Drug-Konjugate, Bispezifische Formate, Fusionsproteine sowie Zell- und Gentherapeutika. Schwerpunktthemen der Konferenz waren passgenaue Bioreaktor-Volumina und durchgängige USP/DSP Single-Use-Systeme, hochkonzentrierte Proteinformulierungen, die frühe Analytik-Entwicklung für Biotherapeutika sowie CMC-Strategien für Antikörper-Drug-Konjugate.

Rentschler wurde auf der Konferenz durch Dr. Stefan Schmidt, Vice President DSP Production, vertreten. Seiner Präsentation “Chancen und Grenzen von Single-Use-Equipment in Nicht-Plattform-Prozessen” folgten mehr als 100 Teilnehmer in der Zellkultur-Gruppe der Konferenz. Schmidts Startpunkt war der Fakt, dass Single-Use-Systeme heute Industrie-Standard in Plattformprozessen sind. Aber die aktuellen Entwicklungspipelines enthalten viele neue Fusionsproteine. Diese Moleküle sind oft schwer zu produzieren, da sie niedrige Titer oder die Tendenz zu aggregieren haben oder da eine Affinitätsmatrix fehlt. In ausgewählten Fallstudien zeigte Schmidt, wann es ökonomisch und technisch vernünftig ist, auf Disposables-Systeme zu setzen, wann ein Hybrid-Modell vorteilhaft ist und wann ein konventioneller Ansatz zu bevorzugen ist. Er präsentierte ein modulares Konzept für verschiedene Typen von Fusionsproteinen im Vergleich zur typischerweise genutzten Antikörper-Plattform. Er schlussfolgerte, dass ein Plattformprozess eingesetzt werden kann, wenn einer der Fusionspartner die Moleküleigenschaften dominiert. Wenn der gleiche Fusionspartner wieder verwendet wird, können Teile des Prozesses beibehalten werden. Single-Use-Komponenten können leicht in jeden Prozesstyp implementiert werden.

Die Zuhörer bekundeten ihr Interesse an der Präsentation mit zusätzlichen Fragen und waren sehr beeindruckt von Rentschlers Kompetenzen.

Kontakt:
Rentschler Biopharma SE
Dr. Cora Kaiser
Senior Director Corporate Communication
communications@rentschler-biopharma.com