Rentschler investiert 24 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsanlagen

20. Juni 2014 Rentschler investiert 24 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsanlagen

Bau einer Twin-Anlage mit zwei 3.000-Liter Edelstahl-Bioreaktoren vorwiegend für die Marktversorgung

Laupheim, Deutschland, 20. Juni 2014 – Rentschler Biotechnologie GmbH, ein führendes Dienstleistungsunternehmen für die Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika, gibt die Investition von 24 Millionen Euro in den Bau eines Twin-Systems am Standort Laupheim bekannt. Das Twin-System, bestehend aus zwei 3000 Liter Edelstahl-Bioreaktoren, ist hauptsächlich auf die Marktversorgung ausgerichtet und soll Anfang 2017 betriebsbereit sein.

Das Twin-System ist für den parallelen Betrieb zweier Bioreaktoren mit einer gemeinsamen nachgelagerten Aufreinigungsanlage konzipiert und ermöglicht so einen höheren Durchsatz bei gleichzeitiger Reduktion der beteiligten Arbeitskosten. Dieses System lässt sich gut in die bereits vorhandene 3000 Liter GMP-Linie integrieren und wird die Produktionskapazitäten für Proteine, die mit Zellkulturen hergestellt werden, mehr als verdoppeln. Mit dem Twin-System können Prozesse im Fed-Batch Modus mit sehr großer Ausbeute in einem einzigen Ansatz durchgeführt werden.

„Die Expansion wird unsere globale Wettbewerbsfähigkeit stärken und unsere Wahrnehmung auf dem Markt als CMO-Partner der ersten Wahl weiter steigern. Wir bieten dadurch eine noch größere Auswahl an Produktionstechnologien, von der frühen klinischen Studie bis hin zu Zulassung und Marktverfügbarkeit“, erklärt Frank Ternes, Chief Business Officer bei Rentschler.

In den letzten Jahren hat Rentschler verstärkt in die Einweg-Technologie investiert und erst vor kurzem die Hinzufügung eines neuen 2000 Liter Einweg-Bioreaktors verkündet. Nichts desto trotz ist die Herstellung von Biopharmazeutika in Edelstahl-Bioreaktoren längst noch nicht überholt. Rentschler verzeichnet, hauptsächlich für die Marktversorgung, aber auch für die späten klinischen Phasen, eine große Nachfrage nach Edelstahl-Bioreaktor-Kapazitäten. Für die Auswahl eines Bioreaktors spielen folgende Kriterien eine Rolle: die Eigenschaften des herzustellenden Produktes, die Zulassungsphase, die erwarteten Volumina, die notwendige Flexibilität und die marktgerechte Preisgestaltung aufgrund einer optimalen technischen Anpassung.

Kontakt:
Rentschler Biopharma SE
Dr. Cora Kaiser
Senior Director Corporate Communication
communications@rentschler-biopharma.com